Kommentar

Mut zur Lücke

Einerseits bekennen wir, dass diese Welt in Gottes Händen liegt. Andererseits erleben wir jeden Tag am eigenen Leib, dass das meiste, was geschieht, nicht nach den Gesetzen des reiches Gottes abläuft. „Gerettet sein, aber auf Hoffnung“, so beschreibt Paulus diese Lücke zwischen geglaubten Anspruch und erlebter Wirklichkeit.

Es ist die Lücke, in der wir alle leben. Gerettet, aber auf Hoffnung. Die neue Wirklichkeit Gottes ist zwar angebrochen. Aber sie ist noch lange nicht einfach schon vorweggenommene Zukunft. Auf Hoffnung, das heißt, das Anbrechen von Gottes neuer Welt ist Gegenstand unseres Glaubens. Nicht Konsequenz aus dem erlebten und erfahrenen Zustand der Welt.




Die ganze Predigt finden Sie hier


Traugott Schächtele 13.11.2016

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